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Informationen der Bürgerinitiativen

Liebe Besucherin, lieber Besucher dieser Website,herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Fast überall im Land und im Kreis (Jettingen, Deckenpfronn, Magstadt) weiß man, wie Umgehungen zu bauen sind, die auch diesen Namen verdienen: sie sollen den Verkehr weiträumig aus städtischen Siedlungen herausführen.
In Herrenberg aber wähnt man sich schlauer. Hier werden weiträumige Umfahrungen geschlossen und in innerstädtische Wohnquartiere gebündelt. „Schilda“ lässt die Verwaltung und die Fraktionen von CDU und Freie Wähler grüßen. 

Mit dieser klein karierten und  wahnwitzigen Verkehrsplanung wurde  für immer die Chance vertan, Kernstadt und nördliche Teilorte nachhaltig von Verkehr zu entlasten, zumal auch der geplante Schlossbergtunnel eine eklatante Fehlplanung darstellt.
Die eigentliche Kernstadt, die einst mal Priorität hatte, erfährt überhaupt keine Entlastung. Kuppingen, Affstätt und vor allem die Schwarzwaldsiedlung werden dagegen künftig als Ganzes erheblich höher belastet. 

Nun wird die Brutalität des Kahlschlags eines der schönsten Landschafts- und Freiräume im Gäu sichtbar: 

Wo im letzten Frühjahr noch eine kalenderreife Baumblüte der Streuobst-wiesen die Menschen erfreute, stehen diese jetzt vor einer geradezu brachialen Schändung der Natur.
Der einzigartige Landschaftsraum in unmittelbarer Siedlungsnähe als traumhaftes Naherholungsgebiet wird in seiner Vielfalt und Schönheit unwiederbringlich zerstört.

Wie erlebt der Bürger mit gesundem Menschenverstand diese Situation?

Teilweise sprachlos, mit ungläubigem Erstaunen über die Ignoranz der Planer, teilweise mir deftigen Kommentaren versehen, kann man dies alles nicht verstehen. „Ja wenn man gewusst hätte, was da angerichtet wird….“  Und: „Wo sind denn diejenigen, die so etwas beschlossen haben?“ 

Aber es kommt noch schlimmer, wenn erst die Verkehrslawine rollt: 

-> 29.000 Fz/Tag – nicht wie klein gerechnet nur 14.900- werden die nahen Wohnquartiere von Affstätt/Schwarzwaldsiedlung und Kuppingen mit ihrem Lärm und ihren Abgasen belasten. 

-> Durch Bündelung von vier bisher weit im Raum verteilten Strassen  kommt es zu folgenden Mehrbelastungen:
   Kuppingen +16%  -  Affstätt  +49%  - Schwarzwaldsiedlung +92 % 

-> Tausende Bewohner in direkten Wohnlagen werden dadurch neu belastet. 

-> Durch die Schließung der vier Kreisstraßen müssen täglich 30 000 Kilometer mehr gefahren werden. Das führt zu einem zusätzlichen CO2-Ausstoß von mehr als 1 500 Tonnen pro Jahr und kostet die Verkehrsteilnehmer jährlich 2,5 Mio. Euro.  

-> Die Feinstaub- und Lärmaktionspläne der Stadt sehen eine weitere Verkehrsverlagerung auf die Nordumfahrung vor. 

-> Die Radwegplanung auf der Achse Kuppingen-Affstätt-Herrenberg lässt für die Schüler allergrößte Sicherheitsrisiken erwarten. 

Sehr häufig wird die Frage nach der Verantwortung für diese grandiose Fehlplanung gestellt.

Die Veröffentlichung des Gäubote vom 28.04.2004 dokumentiert, wer für dieses “Jahrhundertprojekt“ mit Kosten von ca. 20 Mio. € die Verantwortung trägt: